
Vita

Jonathan Böttcher
Geboren am 2. November 1958 in Salzgitter-Bad und aufgewachsen in einem kleinen Dorf in der Nähe von Goslar am Harz. Meine Eltern waren Kaufleute. Ich erinnere mich an meine ersten Gehversuche auf der Westerngitarre meiner Mutter. Während meiner Konfirmandenzeit begann ich mich dann ernsthafter mit dem Gitarrespielen auseinanderzusetzen. Ich war Autodidakt und die Schallplatten waren meine ersten ‚Lehrmeister‘.
Mit 18 Jahren entschied ich mich meine bis dahin begonnene Ausbildung zum Physiklaboranten abzubrechen und als Straßenmusiker durch Deutschland zu tingeln.
Im März 1979 lernte ich in München den franko-spanischen Musiker Laurent Quirós kennen und damit war das Duo ‚Jonathan & Laurent‘ geboren. Gemeinsam mit Rainer Schwander und Bernhard von der Goltz gründeten wir im Jahr 1980 die Würzburger Folk-Rock-Formation ‚Heilhut Semmeldroll‘.
Am 27. Mai 1984 lernte ich den klassischen Gitarristen und Musikpädagogen Johannes Tappert kennen, bei dem ich am 13. Oktober 1985 mit dem Gitarrenunterricht begann. Rückblickend erwies sich diese Begegung als weichenstellende Zäsur in meinem Musikerleben. In den folgenden acht Jahren lernte ich als sein Privatschüler noch einmal neu das Gitarrenspielen – und darüberhinaus vieles, was mein musikalisches Schaffen bis heute verbessert und perfektioniert.
Mit dem Ende des Projektes ‚Jonathan & Laurent‘ habe ich zunehmend solistische Projekte verwirklicht, die ich ab 1996 in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Pianisten und Produzenten David Plüss umsetzte. Unter seiner Federführung entstanden bis heute 35 Produktionen. Für 2026 ist mein nächstes Album mit dem Titel ‚Liebe bleibt‘ in Planung.
Während des Ruhrgebietskirchentages 1991 lernte ich Birgit Kley und Helmut Krüger kennen. Aus diesen ersten Begegnungen im KTP Liedermacher & Poeten im Bergbaumuseum Bochum entwickelte sich eine langjährige musikalische Zusammenarbeit und – was noch mehr zählt: Freundschaft.
Langjährige Freundinnen und Freunde, die mich bei Studioproduktionen und zahllosen Konzerten begleitet haben und noch begleiten sind der Pianist und Produzent David Plüss, die Sängerin Bärbel Kunz, der Bratschist Stefan Fiedler, die Sängerin und Autorin Birgit Kley, der Theologe, Texter und Musiker Helmut Krüger, der Keyobarder und Komponist Gunter Hauser, der Percussionist Bruno Bischler und die Sängerin und Instrumentalistin Tatjana Breitenstein.
Und nun?
Seit nahezu fünfzig Jahren bin ich nun als Musiker unterwegs. Beinahe 5.000 Konzerte und die Arbeit an 50 CD-Produktionen für Kinder und Erwachsene liegen hinter mir – und noch immer bin ich gerne unterwegs, erlebe jedes Konzert als etwas Besonderes und Einmaliges. Was davon bleibt, werden andere beurteilen müssen. Ich für meinen Teil bin jedenfalls dankbar für so viele Begegnungen an jedem einzelnen Tag!
Weitere Infos finden Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Böttcher
Freunde und Wegbegleiter
Anneliese Schmitt, verw. Böttcher, geb. Friedrich – Überflüssig zu erwähnen, dass sie es war, die mir das Singen von klein auf beigebracht hat. Sie sang während des Advents alle damals gängigen Adventslieder, darüber hinaus auch Schlager wie z.B. ‚Mama‘ von Heintje oder ‚Arizona Man‘ von Mary Roos mit mir. Sie selber war in ihrer Jugend eine begnadete Sängerin und hat mir das Singen wohl ins Herz gesungen.Sie war Zeit ihres Lebens begeistert von meinem Weg als Musiker, wenngleich es nicht immer einfach für sie war mein unstetes und vor allem auch finanziell unsicheres Leben ‚auszuhalten‘.
Karl-Wilhelm Böttcher – Mein drei Jahre älterer Bruder war ungewollt Schuld daran, dass ich zur Gitarre fand. Er war mir in manchen Bereichen Vorbild, so auch beim Gitarrespielen. Er hatte vor mir angefangen und ich eiferte ihm nach ohne zu wissen, dass der kleine Bruder dem großen ziemlich auf die Nerven ging. Schließlich hörte er auf zu klimpern und stieg auf das Schlagzeug um. Ich blieb bei der Gitarre. Wie oft haben wir auf dem Dachboden unseres Elternhauses miteinander musiziert: Er auf seinem Schlagzeug, ich auf meiner E-Gitarre, verstärkt durch ein altes Radio. Unsere ersten Stücke hießen ‚Improvisation One‘ und ‚Improvisation Two‘.
Volker ‚Wyatt‘ Bönig – Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen jungen Mann, der drei Jahre älter war als ich. Er war mein erster Musiklehrer. Weshalb ausgerechnet das Akkordeon? Ich weiß es nicht. Aber: durch diesen Unterricht kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit Noten. Es war schon ein Erfolgserlebnis für mich den ‚Schneewalzer‘ nach Noten spielen zu können. Und irgenwann im Laufe des Unterrichts machte es ‚Klick‘ und ich wusste, weshalb der gegriffene Fis-Dur Akkord genau so hieß, nämlich weil er einen halben Ton tiefer klang und gegriffen werden musste wie G-Dur. Und ab da war’s mit dem Akkorden vorbei und ich widmete mich ganz und gar dem sechsaitigen Instrument.
Konfirmandenzeit – Während der zwei Jahre meiner Konfirmandenzeit lernte ich etliche Lieder kennen, die ich mit meiner Gitarre begleiten konnte. Die Fortschritte in meinem Akkordeonunterricht halfen mir die Noten als auch die Griffe, die über den Noten standen, zu verstehen und umzusetzen.
Conny Sott und Axel Schirra – Conny und Axel aus Liebenburg-Heimerode lernte ich als Jugendlicher kennen. Sie waren mir auf Anhieb sympathisch, auch deswegen, weil sie Songs von den Beatles spielten und sagen. Das hat mich damals sehr beeindruckt und ich mache meine ersten Versuche als Bandmitglied.
Crosby, Stills, Nash & Young und Co. – Als Jugendlicher interessierte mich moderne Musik. Da war eine ganze Palette, angefangen von ‚Yes‘ bis Hannes Wader. Nachhaltig allerdings beeinflusste mich die Musik von ‚Crosby, Stills, Nash & Young‘ und insbesondere die von Neil Young. Ich hörte mich durch deren Schallplatten durch und begann die Lieder nachzuspielen und zu singen, indem ich sie mir immer und immer wieder anhörte und herausfand, in welcher Tonart sie erklangen. Später kamen dann noch die Songs von den Beatles dazu. Das Album ‚Abbey Road‘ konnte ich damals komplett auswendig singen und spielen. So waren diese Musiker die ersten, an denen ich mich musikalisch orientierte und mein Gitarrespielen verbesserte.
Nico Kirchrath – Mit Beginn meines 18. Lebensjahres brach ich meine Ausbildung zum Physiklaboranten ab und entschied mich zu einer Laufbahn als Musiker. Im Frühjahr 1976 lernte ich Nico Kirchrath beim Straßenmusikmachen in der Spitaler Straße in Hamburg kennen und war zu Gast in seiner Wohngemeinschaft in Schnelsen. Wir machten viel Musik miteinander. Er spielte Sitar, ein indischen Saitenintrument, das mich sehr faszinierte. Im August 1976 machten wir uns gemeinsam mit seiner Freundin Birgit auf den Weg nach Indien. Er kannte in Benares am Ganges einen Sitarlehrer. Bei ihm lernte ich Singen bzw. er meinte er müsse mir das Singen beibringen. Ich mühte mich redlich ab seine Tonfolgen sa-re-gha-mha-pha-dha-ni-sa nachzusingen. Erfolglos – bis es nach einigen Unterrichtsstunden wieder einmal ‚Klick‘ machte und mir klar wurde, dass er mir da eine Tonleiter vorsang. Einzig er war so sehr bekifft, dass aus seinem Mund lediglich ein undefinierbares Lallen rüberkam. Also sang ich ihm eine astreine Tonleiter vor und er meinte dann: ‚You are good pupil.‘ Das war’s dann für mich und ich nahm Tablaunterricht bei seinem Sohn für die Dauer von vier Wochen. Danach ging’s dann wieder über Land zurück nach Deutschland.
Laurent Quirós – Im März 1979 begleitete ich Nico Kirchrath auf die Mittelmeerinsel Stromboli und trampte über Sizilien nach Münschen. Dort begann ich meine Haushaltskasse durch Straßenmusik aufzubessern und lernte wie durch einen Zufall den jungen Mann Laurent Quirós kennen. Er verkaufte damals die Münchener Stadtzeigung ‚Blatt‘ und lauschte meinen Liedern, die hauptsächlich aus dem Repertoir von Crosby, Stills, Nash & Young stammten. Es gefiel ihm und er fragte mich, ob er ein paar Lieder mitsingen dürfe. Als er sang traute ich meinen Ohren nicht: Er sang wie Graham Nash und Steven Stills in einer Person. Grandios. Das war der Beginn einer einzigartigen Geschichte von Jonathan & Laurent, die bis heute freundschaftlich besteht.
Rainer Schwander – Den Multiinstrumentalisten Rainer Schwander lernte ich während einer Straßenmusiksession in Würzburg kennen. Er lauschte mir eine geraum Zeit und sprach mich an, ob wir mal miteinander Musik machen könnten. Gesagt, getan. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine wunderbare und lange Zusammenarbeit. Von Rainer lernte ich Beharrlichkeit im Üben und vor allem das langsame Spielen von schwierigen Instrumentalmelodien. Gemeinsam mit ihm gründete ich die Folk-Rock-Formation ‚Heilhut Semmeldroll‘. Anfangs zu zweit stieß schon bald sein langjähriger Freund und Musiker Bernhard von der Goltz dazu.
Bernhard von der Goltz – Einerseits war er mein musikalischer Kollege, andererseits war er als Klassisch ausgebildeter Gitarrist mein erster ‚Lehrer‘ in Sachen Gitarrenspiel. Von ihm lernte ich allerhand ‚Tricks‘ und neue Griffe, vor allem aber auch arrangiertes Zusammenspiel innerhalb der Folk-Rock-Formation ‚Heilhut Semmeldroll‘. Ich schätzte vor allem seine ausgezeichneten Kompositionen und Arrangements für unsere Combo. Leider verließ er die Band bereits nach einigen wenigen Jahren.
Role Kalkbrenner – Ihn lernte ich in der Würzbuger Fußgängerzone kennen. Er sprach mich an, nach dem ich mein Set beendet hatte und lud mich zu sich nach Hause ein. Dort spielte er mir eines seiner Lieder vor, das mich bis heute begleitet: ‚Farben für den Winter‘. Seitdem verbindet mich eine langjährige und tiefe Freundschaft mit ihm.
Andrea Meier und Elias Betz – Immerhin setzte sich kostbare Zusammenarbeit mit Bernhard von der Goltz und Rainer Schwander im kammermusikalsichen Ensemble ‚Lusam Qaurtett‘ fort. Gemeinsam mit Andrea Betz (geb. Meier) und Ihrem Ehemann Elias arbeitete ich einige Jahre auf kammermusikalischer Ebene, ohne wirklich eine Vorstellung davon zu haben, was Kammermusik eigentlich bedeutet. Immerhin: Ich war damals ja immer noch ein ‚dahergelaufener‘ Straßenmusikant mit viel Enthusiasmus und wenig musikpädagischer Einsicht. Das änderte sich, als ich den Meistergitarristen Johannes Tappert kennenlernte.
Siegried Fietz – Im Frühling 1982 lernte ich den ‚Urvater‘ der Christlichen Musikszene kennen. Aus dieser Begnung entwickelte sich meine erste Solo-Schallplatte mit dem Titel ‚Jonathan‘, die ich damals mit drei Musikern von ‚Heilhut Semmeldroll‘ einspielte. Es folgten viele Studioaufnahmen in dessen Tonstudio für seine Produktionen als Backsänger, gemeinsam Mit meinem Freund Laurent Quirós.
Clemens Bittlinger – Nach einem ‚Heilhut Semmeldroll‘-Konzert am 27. November 1983 kam der Liedermacher Clemens Bittlinger auf mich zu um uns zu seiner Hochzeit mit Rosi Mauer-Bittlinger am 28. Januar 2984 einzuladen. Seitdem verbindet mich mit ihm eine lange und wechselhafte Geschichte, auf die ich auch heute noch dankbar zurückblicke. Besonders seine ‚Einführung in die Ev. Theologie‘ hatte nachhaltige Spuren in meinem Glaubensleben hinterlassen.
Klaus Knoppe – Da war er auf einmal: der junge Bundeswehrsoldat, wollte als Bassist in meine damalige Band ‚Kanaan‘ einsteigen. Ein ehemaliger Hippie und ein Bundeswehrsoldat, der später Jura und Sprachen stugierte. Viele Jahren lang waren wir gemeinsam zu Konzerten unterwegs, bei Heilhut Semmeldroll mit deiner großen Hundehütte (Kontrabass), als Soundtechniker bei meinen Solo-Konzerten, als Übersetzen meiner deutschen Lieder ins Englische, hilfreicher Helfer bei Problemen mit dem neuen Computer. Etliche Jahre lang schrieb er für mich Texte, die ich vertonen durfte. Es war eine gute und gesegnete Zeit, die ich nicht missen möchte. Leider fiel unsere Freundschaft im Jahr 2022 mit Beginn des ‚Corona-Wahnsinns‘ zum Opfer. Wie schade…
Johannes Tappert – Jahrgang 1956, nur zwei läppische Jahre älter als ich und doch als Klassischer Meistergitarrist mit um Galaxien weit im Vorsprung, war mein erster und bisher einziger (und so wird es auch bleiben) wirklicher und wegweisender Lehrer. Ihn lerne ich nach einem ‚Lusam-Quartt‘-Konzert in Sommerhausen bei Würzburg am 27. Mai 1984 kennen und wir verabredeten schon wenig später eine erste Unterrichtsstunde. Was folgte war Ernüchterung pur. Er holte mich liebevoll und behutsam von meinem eigenbrödlerischen und von mir selbst übereugten und z.T. überheblichen Autodidakten runter und führte mich pädagogisch wertvoll und unübertrefflich in die Welt des Gitarristen ein. Er vermittelte mir das technische als auch musikalische Handwerk des Gitarristen ohne mich zu einem Klassischen Gitarristen umzumodeln. ‚Davon gibt’s Millionen – und besser als du – und das wirst du nie erreichen. Aber ich will dich zu einem ausgebildeten Gitarristen mache, der sein Einstellungmerkmal kultiviert und stärkt.‘ Acht Jahre lang nahm ich Unterricht bei Johannes Tappert. Von ihm lernte ich alles, was ich heute auf meinen Instrumenten spielen kann. Ihm verdanke ich so viel und ich kann ihm leider nichts zurück geben, denn er verstarb im Alter von nur 66 Jahren am 27. Juli 2022. Er hinterließ mich als Waisen. Aber fast täglich, wenn ich übe, besonders Musik von Johann Sebastian Bach, spüre seine Gegenwart, seinen Schalk und Witz, aber auch seine Ernsthaftigkeit. Die Leichtigkeit habe ich von ihm gelernt. Und währen mancher Spaziergänge und Begegnungen waren auch immer wieder gesegnete Momente voller Einsichten und Klarheiten, die er mir vermittelte. Als Dank für seine einzigartige Freundschaft und Wegbegleitung habe ich ihm eine Komposition gewidmet, die auf meinem im Jahr 2026 erschienenen Album unter dem Titel ‚Quartologia per Joannem‘ erschienen ist..
Fortsetzung folgt…
Bärbel Kunz – www.baerbelkunz.de – Seit April 1999 arbeite ich mit der Erzieherin Bärbel Kunz aus Thaleischweiler-Fröschen zusammen. Was anfangs sehr behutsam und vor allem mit viel Zeit für das Üben der Lieder und Bewegungsanimationen meiner Kinderkonzerte begann, setzte sich im Laufe der Jahre in meinen mittlerweile unterschiedlichen Abendprogrammen fort. Als Begleitmusiker und Backingsänger durfte ich an der Verwirklichung ihre beiden CDs „Zwischen den Zeilen“ (2005) und „Shalom Alejchem – Frieden für alle“ (2014) mitwirken.
Bruno Bischler – Seit 2008 arbeite ich mit dem Percussionisten Bruno Bischler zusammen. Uns verbindet nicht nur der ehemals gemeinsame Wohnort in Süd-Hessen, sondern auch eine enge, gewachsene Freundschaft. Seine ersten musikalischen Erfahrungen hatte er – gebürtiger Schwabe Jahrgang 1956 – mit einer der ersten christlichen Bands Deutschlands gesammelt. Damals als Bassist und Schlagzeuger tätig, wurde die Gitarre über viele Jahre lang sein Begleiter, u. a. in mehreren Akustik-Folk-Gruppen und im Musikteam einer Bibelschule. Seine eigentliche Liebe galt aber schon immer dem Elementaren: den Drums und der Percussion, also der urtümlichen Form des Musizierens. Zu diesen Wurzeln ging es im reifen Mannesalter wieder zurück. Dabei ist Musizieren für ihn nicht nur Rhythmus, sondern Herzenssache. Ob in diversen Gruppen oder im Lobpreisteam seiner Kirchengemeinde oder eben bei Konzerten mit mit. Er liebt es, meine Lieder rhythmisch und atmosphärisch zu unterstützen und zu unterstreichen. Musikalisches und menschliches Verständnis sind unsere Grundlage. Für mich selbst ist es eine Bereicherung und erfüllt mich mit Dank. Denn Musizieren zu dürfen, ist ein Geschenk des Himmels: Musik in ihrer Vielfalt und Ausdrucksstärke kommt aus der Seele. Und so lobt sie den Schöpfer!
Tatjana Breitenstein – Die Sängerin, Akkordeonspielerin und über diverse Glockenspiele tanzende Grafikdesignerin habe ich Ende der 1980er-Jahre als treue Konzertbesucherin kennengelernt. Seither haben wir uns nie ganz aus den Augen verloren. Als wir uns Anfang 2022 bei einem meiner Konzerte in Mannheim trafen und sie ganz spontan den Gesangspart bei einem meinen Lieder übernahm, war die Idee einer musikalischen Zusammenarbeit geboren. Seither ergänzt und bereichert sie meine Livekonzerte mit ihren einzigartigen musikalischen Ideen – so, als hätten wir schon seit Jahrzehnten miteinander musiziert.
Stefan Fiedler – https://stefanfiedler.hpage.com -Im Dezember 2003 erhielt ich eine euphorische E-Mail eines Musikers aus Stralsund, der sich mit malerischen und einfühlsamen Worten für meine im Jahr 1996 erschienene CD „jetzt und hier“ bedankte und den Wunsch äußerte, gemeinsam mit mir Musik zu machen. Aus dieser ersten E-Mail entwickelte sich im Laufe der Jahre eine musikalische Freundschaft, die ich heute nicht mehr missen möchte. Stefan Fiedler, von Beruf Bratschist im Philharmonischen Orchester Vorpommern, bearbeitete Streichquartette für einige meiner Kompositionen auf meinen CDs „Alles hat seine Zeit“, „Mehrsaitig“ und „Lass Frieden werden“. Darüber hinaus habe ich gemeinsam mit ihm seine CD „Kinderliedermesse“ in den Jahren 2023-2024 realisiert.
David Plüss – www.davidpluess.ch – In der Zeit von 1996 – 2016 habe ich mit dem Schweizer Produzenten und Pianisten David Plüss 33 CDs produziert. Für das Jahr 2026 arbeite ich mit ihm an meinem aktuellen Songalbum ‚Liebe bleibt‘.
Helmut Krüger – mit Helmut Krüger verbindet mich nicht nur eine fast 40 jährige Freundschaft, sondern er ist maßgeblich an meiner textlichen und musikalischen Entwicklung seit 1991 beteiligt. Es wäre untertrieben ihn nur als Texter, Komponist, Ideenerfinder und lebensbejahenden Theologen zu bezeichnen. Ohne ihn wäre ich heute nicht der, der ich bin und wäre heute nicht dort, wo ich bin.
Birgit Kley – www.birgitkley.de – Die Essener Chansonierin Birgit Kley lernte ich im Rahmen des Deutschen Evangelischen „Ruhrgebiet“-Kirchentages im Juni 1991 kennen. Seitdem verbindet mich nicht nur freundschaftlich, sondern auch beruflich vieles mit ihr. Gemeinsam mit ihr, Helmut Krüger und Joachim Knitter aus Siegburg habe ich seitdem viele Kirchentag-Events mitgestaltet, Konzerte aufgeführt und zwei CDs realisiert: „So weit, so nah“ (2024) und „Aus gutem Grund“ (2006).
Gunter Hauser – www.dhrecords.com – Gunter Hauser aus Kraichtal lernte ich im Rahmen von Kirchentagsveranstaltungen mit Helmut Krüger kennen. Er ist Produzent und Keyboarder und führt Seminare für Songwriting, Tontechnik, Recording und Kirchenbeschallung durch. Außerdem arbeitet er mit Künstlern in England und anderen europäischen Ländern zusammen. Neben Aufnahmen von zwei Kirchentagssongs und einer Filmmusik habe ich mit ihm die folgenden CD-Produktionen realisiert: „Tausend kunterbunte Luftballons“ (2001), „Live“ (2009), „Mehrsaitig“ (2013) und
„Lass Frieden werden“ (2018)